Wie du mit Affirmationen, mehr Glück hast

Wie du mit Affirmationen mehr Glück hast!

Kennst du das auch, wenn deine Pechsträhne nicht abreist und gefühlt immer schlimmer wird? Ich schon! Daher wollte ich wissen ob und vor allem wie, ich mein Pech in Glück verwandeln kann. Die gute Nachricht vorweg, es funktioniert!

Affirmationen – was ist das denn?

Schlimmer, geht immer. Besser, aber auch! Bevor ich dir erzähle wie du mit Affirmationen mehr Glück hast, will ich in ein paar kurzen Sätzen erklären, weshalb ich mich mit diesem Thema beschäftige.

Halten wir zuerst fest, dass es in unserem Leben manchmal glückliche und hin und wieder unglückliche Phasen gibt. Allerdings kommt es auch vor, dass eine dieser Phasen die Oberhand gewinnt. Leider nicht immer die positive. Bei mir war das dummerweise so und da bin ich hundertprozentig keine Ausnahme.

Irgendwann dachte ich mir: «Christian, jetzt kann es nicht mehr schlimmer werden!». Allerdings wurde ich sehr zügig eines Besseren belehrt. Es kam schlimmer und zwar wie auf Bestellung!

Wäre Unglück eine Währung, dann wäre ich stinkreich und hätte ich mich schon längst zur Ruhe gesetzt. Ich könnte auf meiner Yacht in Richtung Sonnenuntergang segeln und mein Leben in vollen Zügen genießen.

(Un)glück auf Bestellung

Morgens und abends verbringe ich ca. 45 Minuten im Auto. Genügend Zeit um ungestört nachzudenken. Meistens drehten sich meine Gedanken, um viel Negatives. Im Fokus standen vor allem unerwartete Kosten. Beziehungsweise Rechnungen, die in meinem Briefkasten liegen. Also nicht solche die man bekommt, wenn man etwas bestellt. Nein, ich dachte an Rechnungen, die ich einfach nicht auf dem Schirm hatte. Diese Gedanken waren in Begleitung von einem enormen Angstgefühl. So stark, dass ich sogar ein heftiges körperliches Unwohlsein verspürte. Meine Gedanken waren folgende :

  • Wer will jetzt wieder Geld von mir?
  • Wer will Geld von mir, das ich eigentlich gar nicht habe!
  • Die nächste Rechnung ist so hoch, dass ich sie nicht bezahlen kann!

Diese Gedanken hatte ich ca. 90 Minuten am Tag und an 7 Tagen die Woche. Das macht insgesamt also mindestens 630 Minuten bzw. 10,5 Stunden intensives Negativ-Training pro Woche. Hammer!

Es war wie verhext! Genau solche Rechnungen lagen immer wieder in meinem Briefkasten. Selbst wenn mein Briefkasten leer war, freute ich mich nicht darüber. Ich setzte sogar noch einen drauf und meine negativen Gefühle und Gedanken wurden noch aktiver. Sofort kam der Gedanke in mir hoch, dass der Briefträger morgen mit Sicherheit gleich zwei oder drei Rechnungen bringt. Du wirst es kaum glauben, exakt das ist dann passiert. Wie gesagt, es kam alles wie auf Bestellung.

Es gibt mittlerweile Studien, deren Ergebnisse genau das bestätigen. Negative und positive Gedanken, beeinflussen unser Leben und sogar unsere Gesundheit!

Ein (Un)glück kommt selten allein

Je verfahrener und ätzender meine Situation wurde, desto mehr negative Ereignisse überrollten mich. Es war wie ein Strudel, in den ich immer tiefer hinein gezogen wurde. Denn meine schlechten Gedanken und Gefühle vermehrten sich und ließen keinen Platz für Positives. Ich machte mir Gedanken darüber, was wohl als nächstes kaputt gehen wird. Vielleicht mein Auto? kaum hatte ich es gedacht, stand ich mit meinem Auto in der Werkstatt. Wieder eine Rechnung von über 1.000 EUR in der Hand. Super!

Ich war ein perfektionierter Sch**ße-Magnet und stand kurz davor die Flinte ins Korn zu schmeißen. Doch ich traf eine Entscheidung: «Mein Leben wird ab sofort positiv!»

Irgendwie war es mir möglich, alles „kaputt zu denken„. Selbst mein Wasserkocher, Schuhe und Kleidung. Einfach alles Mögliche fiel der Macht meiner Gedanken zum Opfer. Es blieb einfach nichts verschont. (Dafür habe ich schließlich 630 Minuten in der Woche trainiert!)

Das Gute ist, es gibt immer zwei Seiten. Also wurde mir eins klar. Wenn ich das mit Unglück kann, dann logischerweise auch mit Glück!

Entscheide dich für dein Glück

Meine erste und wichtigste Entscheidung war, mich dafür zu entscheiden. Ich entschied mich dazu Glück zu haben und positiv zu denken. Genauso gut hätte ich mich gegen mein Unglück entscheiden können. Das wäre doch sinngemäß das Gleiche, oder? Genau das ist es eben nicht! Schau dir an, was ich meine:

  1. Aussage: Ich habe ab sofort Glück und ich fühle mich gut!
    Sie ist eindeutig positiv formuliert und selbstbejahend. Kurzum eine Affirmation.
  2. Aussage: Ich habe ab sofort kein Unglück mehr!
    Sie beinhaltet die Worte, kein und Unglück. Also eine negative und ablehnende Haltung. (Negation)

Du siehst, die Formulierung ist ein wesentlicher Teil des Geheimnisses. Formulierst du deine Glaubenssätze negativ, erhältst du ganz sicher Negatives. Formulierst du sie hingegen positiv, wirst du genauso sicher Positives erhalten.

Emotionen verstärken deine Affirmation

Neben der Formulierung ist eine weitere Komponente entscheidend. Emotionen! Ohne die richtigen Gefühle wirst du länger auf ein positives Ergebnis warten. Unter Umständen wartest du sogar vergeblich.

Um mit Affirmationen erfolgreich zu sein, brauchst du die richtige und passende Emotion.

Glaube an deine Affirmation

Das ist der wichtigste Teil, um erfolgreich zu affirmieren. Sei überzeugt und glaube an den Inhalt deiner Affirmationen. Formuliere deine Glaubenssätze ausschließlich so, dass du selbst daran glauben kannst.

Beispiel:
Du stehst morgens vor deinem Spiegel und affirmierst folgendes:
«Ich bin attraktiv! Andere und ich selbst, finden mich schön!». Gleichzeitig denkst und fühlst du allerdings: «Wer kann meine Hackfresse schon länger als 10 Sekunden ansehen, ohne an Selbstmord zu denken?» Dann verspreche ich dir, dass diese Affirmation nicht funktioniert!

Fazit

Grundsätzlich findest du hier das Prinzip der Drei wieder. Es ist leichter dein Leben positiv zu verändern, als du denkst. Davon bin ich fest überzeugt. Alles was du dazu brauchst, besitzt du tatsächlich schon. Wenn du jetzt konsequent trainierst und am Ball bleibst, wirst du mit Affirmationen erfolgreich sein. Ich trainiere mittlerweile 630 Minuten pro Woche, positiv zu denken. Es funktioniert, es geht mir spürbar besser! Welche Erfahrungen hast du zu diesem Thema? Ich freu mich auf deinen Kommentar.

Dein
Christian

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